Kein Frieden in Sicht: Massive Bombardements von Russland gehen weiter
**Kein Frieden in Sicht: Massive Bombardements von Russland gehen weiter**
KIEW – In einem erschütternden Akt der Gewalt hat Russland in der Nacht massive Bombardements auf Kiew und andere Teile der Ukraine ausgeführt. Helfer kämpfen verzweifelt, Überlebende aus den Trümmern zu retten, während sie immer wieder Leichensäcke heraustragen. Ein Wohnhaus in Kiew wurde gegen 4 Uhr früh direkt getroffen, und die Überlebenden sind schockiert von der Nähe der Angriffe. „Es hat noch nie so nah bei mir getroffen“, sagt ein Anwohner, dessen Leben für immer verändert wurde.
Die Angriffe richten sich nicht nur gegen zivile Ziele, sondern auch gegen kritische Infrastruktur im ganzen Land. Die Vertretung der Europäischen Union in Kiew wurde beschädigt, was die internationale Gemeinschaft alarmiert. EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bezeichnet die nächtlichen Angriffe als bewusste Entscheidung Russlands, die Friedensbemühungen zu verspotten. Trotz intensiver Verhandlungen gibt es bislang keine Fortschritte.
Bundesaußenminister Annalena Baerbock betont, dass Europa und die NATO ohne Vorbehalte an der Seite der Ukraine stehen müssen. Während die USA versuchen, diplomatische Lösungen zu finden, zeigt der russische Präsident Wladimir Putin keine Bereitschaft, sich mit Präsident Selenskyj zu treffen. „Wir lassen uns von Hinhaltetaktiken nicht blenden“, so Baerbock weiter.
Der ukrainische Innenminister äußert sich besorgt: „Ich glaube nicht, dass irgendjemand in Russland Frieden will.“ Dieser Angriff ist ein klares Zeichen dafür, dass Russland seinen eigenen, gewaltsamen Kurs verfolgt. Während der Kreml behauptet, weiterhin an Verhandlungen interessiert zu sein, scheinen die Bilder aus Kiew das Gegenteil zu beweisen. Ein Frieden ist in weiter Ferne, und die Ukraine steht vor einer weiteren dunklen Stunde.